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Spitzbergen - Umrundung mit Kvitöya an Bord HONDIUS

Im Hochsommer werden endlich auch lange von Eis verschlossene Regionen auf der Rückseite Spitzbergens zugänglich. Besonders die östlichen Regionen des Spitzbergens Archipels sind die Höhepunkte dieser intensiven Spitzbergen Umrundung.

Entlang der Nordwestküste gelangen wir zunächst zum Archipel der Sieben Inseln. Bei Phippsøya hoffen wir mit 81° Grad Nord den höchsten Punkt unserer Reise zu erreichen und befinden uns dann nur 540 Seemeilen vom geographischen Nordpol entfernt.

Anschließend geht es weit nach Osten – zur Insel Kvitöya, wo wir bei entsprechenden Wetterverhältnissen eine Anlandung planen. Eine unwirkliche Landschaft – und doch Lebensraum von Eisbären und zahlreichen Walrossen!

Auf der Weiterreise – nun mit Kurs Südwest – passieren wir die streng geschützten König Karls Inseln und erreichen dann die große Barents Insel mit weiten Tundren und haben an den Küsten guten Chancen, Eisbären und Walrosse zu beobachten.

Schließlich erreichen wir im Süden den Hornsund – mit seinen fantastischen Gletscherwelten ein weiterer Höhepunkt dieses besonderen Spitzbergen Programms, bevor diese Expedition nach 10 Tagen in Longyearbyen endet.

Der geplante Reiseverlauf

1.Tag: Anreise nach Oslo
Flug von Deutschland, Schweiz oder Österreich nach Oslo. Übernachtung im Hotel Radisson SAS Oslo Flughafen.

2. Tag: Weiterflug nach Spitzbergen und Einschiffen in Longyearbyen
Weiterflug nach Longyearbyen, dem Ausgangshafen unserer Naturkreuzfahrt und dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert.  Am frühen Abend heißt es „Leinen los“ und das Schiff läuft in den Isfjord aus.

3. Tag: Krossfjord                                                                          In Richtung Norden an der Westküste entlang fahrend, erreichen wir am Morgen den Krossfjord. Hier können wir einen Ausflug mit den Zodiacs zur hoch aufragenden blau-weißen Gletscherfront des 14.-Juli-Gletschers machen. Auf den grünen Hängen in der Nähe des Gletschers blühen Blumen, Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten am Kliff. Hier bestehen gute Chancen einen Polarfuchs zu entdecken, der nach abgestürzten Küken sucht. 
Am Nachmittag fahren wir nach Ny Ålesund, der nördlichsten Siedlung der Erde. Einst ein Bergarbeiterdorf, das auch die nördlichste Eisenbahn der Welt unterhielt – man kann immer noch ihre Schienen sehen – ist Ny Ålesund heute ein Forschungszentrum. In der Nähe der Siedlung befindet sich ein Brutgebiet für Nonnengänse, Kurzschnabelgänse und Küstenseeschwalben. Wer sich für die Geschichte der Eroberung der Arktis interessiert, sollte den Ankermast der Luftschiffe Norge (1926) und Italia (1928), benutzt von den Polarforschern Amundsen und Nobile, ansehen

4. Tag: Archipel der Sieben Inseln
Wir erreichen den nördlichsten Punkt unserer Reise, im Archipel der Sieben Inseln nördlich von Nordaustlandet. Hier sind wir bei ca. 81 Grad Nord angelangt, nur 540 Seemeilen vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Walrosse bevölkern diese Region.

5. Tag:Nordaustlandet
Mit Kurs in Richtung Osten erreichen wir die Region von Nordaustlandet, wo die Nobile Expedition 1928 festlag und der Italiener Sora Alpinøya im selben Jahr mit seiner Besatzung zur Hilfe kam. Wir würden gern der langen Gletscherfront des Schweigaardbreen einen Besuch abstatten, könnten allerdings auch in der Firkantbukta an Land gehen, wo wir die Chance hätten eine Wanderung in die Berge zu machen und Höhe zu gewinnen um einen anderen Blick zu bekommen. Alternativ können wir eine Zodiac-Fahrt in der Nähe der Storøya machen, wo wir auf Walrosse treffen können.

6. Tag: Kvitøya
Wenn es Wetter und Eis zulassen, werden wir heute die sehr selten besuchte und weit im Osten von Spitzbergen (und nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegene Insel Kvitøya erreichen. Die Insel ist größtenteils von einer Eiskappe bedeckt, und es gibt nur wenige eis-und schneefreie Flächen. Wir landen an der Westseite von Andréneset an. Dort blieben einst der schwedische Entdecker André und seine Mannschaft im Jahre 1898 verschollen. Mit etwas Glück können wir auch bei Kraemerpynten anlanden, wo eine sehr große Walrossherde residiert.

7. Tag: Im fernen Osten Spitzbergens
Südlich von Nordaustlandet planen wir eine Anlandung bei Isispynten, ein Gebiet mit Nunataks (Bergspitzen), die von Gletschern umringt sind. Später geht unsere Fahrt weiter entlang der Front des Brasvell Gletschers, die längste Gletscherkante Spitzbergens.

8. Tag: Barents Insel
Im Freemansund planen wir an Land gehen, obwohl Eisbären dies manchmal unmöglich machen. Mögliche Stopps auf Barentsøya sind Sundneset (für eine alte Trapperhütte), Kap Waldburg (für seine Dreizehenmöwenkolonie) und Rindedalen (für einen Tundraspaziergang). Wir haben ebenfalls die Möglichkeit nach Süden zur Diskobukta zu fahren, obwohl Kap Lee unser präferiertes Ziel ist. Bei Kap Lee liegt ein Walross Ruheplatz und Pomoren-Ruinen und es gibt auch die Möglichkeit für Wanderungen entlang der Edgeøya. 

9. Tag: Im Hornsund
Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen, hier Robben und Eisbären anzutreffen.

10. Tag: Bell Sund (Van Keulenfjord und Recherchefjord)
Heute planen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords anzulanden. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so daß wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Während der Fahrt durch die Seitenfjorde des Bellsund können Sie die Tundra nach grasenden Rentiere oder auch die Felshänge, auf denen die Krabbentaucher brüten absuchen.

11. Tag: Longyearbyen / Rückreise nach Oslo
Heute endet Ihre Naturkreuzfahrt mit der Rückkehr nach Longyearbyen. Transfer zum Flughafen und Flug nach Oslo. Übernachtung im Hotel Radisson SAS Airport Hotel in Oslo.

12. Tag: Weiterflug von Oslo zu Ihrem Heimatflughafen
Weiterflug von Oslo zu Ihrem Heimatflughafen in Deutschland, der Schweiz oder Österreich.

Anmerkungen:
Die Chancen einer kompletten Umrundung von Spitzbergen liegen bei 90% in der ersten August Hälfte und bei 95% in der zweiten August Hälfte (Statistik basiert auf Erfahrungswerte der Jahre 1992 bis 2011). Falls eine Umrundung von Nordaustlandet aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf die Umrundung durch die Hinlopenstrasse konzentrieren.

Die von uns beschriebenen Programme sind Beispiele für einen möglichen Verlauf dieser Naturkreuzfahrt. Da Anlandungen und Exkursionen abhängig von den jeweiligen Wetter- und Eisverhältnissen sind, müssen manchmal Änderungen am Programmablauf vorgenommen werden. Nur so kann sichergestellt werden, daß Sie eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierarten erleben können. Die letztendliche Entscheidung über den genauen Programmverlauf liegt beim Kapitän und dem Expeditionsleiter. Während der Naturkreuzfahrt werden Ihnen täglich die geplanten Aktivitäten vorgestellt. Bitte bedenken Sie: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

Das Expeditionsschiff HONDIUS

Ab Juni 2019 können Reisende polare Welten an Bord der MS HONDIUS kennenlernen. Das neueste Schiff der Reederei Oceanwide Expeditions verfügt über eine hohe Eisklasse (Polarklasse 6) und bietet max. 174 Passagieren in 82 Kabinen einen besonderen Deluxe- Standard und gleichzeitig eine unverwechselbare leger- gemütliche Atmosphäre! Beobachtungen der Tierwelt und Erkundungen des Naturraums stehen im Zentrum der Expeditionsreisen mit der HONDIUS.

Schiffsdaten:

  • Reederei: Oceanwide Expeditions
  • Flagge: Niederlande
  • Baujahr: 2019
  • Passagiere: 174
  • Länge: 107.6m
  • Breite : 17.6m
  • Tiefgang 5.3m
  • Geschwindigkeit: max. 15 Knoten
  • Eisklasse: Poarklasse 6
  • Strom:220V
  • Besatzung: ca. 72

Ausstattung:

Ein Deck ist vollständig für (mehrsprachige) Vorträge und Präsentationen eingeplant, hierfür stehen eine große Panoramalounge und ein separater Hörsaal zur Verfügung. Eine schnelle Einschiffung in die Zodiacs wird durch zwei separate Gangways und einer zusätzlichen Indoor-Plattform gewährleistet, die auch für besondere Outdoor-Aktivitäten , wie zum Beispiel die Umsetzung der Kajak- und Tauchprogramme verwendet werden kann.

Kabinenklassen:

Die HONDIUS bietet Raum für max. 174 Passagiere – in 82 Kabinen, die alle mit DU/WC ausgestattet sind. Die geräumigen Kabinen variieren von luxuriösen Suiten mit eigenem Balkon, Suiten, Superior Kabinen, Twin Fenster und Bullaugen Kabinen , sowie Drei-, und Vierbettkabinen mit Bullaugen.

Decksplan:

Spitzbergen Umrundung mit Kvitoya (HDS 10)
mit dem Expeditionsschiff Hondius
Kreuzfahrt: 10 Tage / 9 Nächte
Termin
(mit An- und Abreisetagen)
Preise pro Person in EURO
4-Bett-kabine mit Bullauge3-Bett-kabine
mit Bullauge
2-Bett-kabine
mit Bullauge
2-Bett-kabine
mit Fenster
2-Bett-kabine DeluxeSuperiorJunior SuiteGrand Suite mit privatem BalkonHondius Suite
01.08.- 12.08.2020
(englisch)
5.145,-6145,-7.045-,7.545,-7.995,-8.845,–9.445,-10.745,–12.245,-
Reisepreisreduktion bei Buchung nur der Schiffsreise (ohne An- und Abreiseprogramm) EUR 850,-

Im Reisepreis enthaltene Leistungen

  • Kreuzfahrt an Bord der Expeditionsschiffe ORTELIUS oder PLANCIUS, wie im Reiseplan beschrieben
  • An- und Abreiseprogramm ab/ bis Deutschland, Österreich oder Schweiz; Linienflug via Oslo nach Longyearbyen (Spitzbergen); jeweils 1 Übernachtung vor und nach der Kreuzfahrt im Radisson Blu Hotel Oslo Airport
  • Alle Mahlzeiten während der Kreuzfahrt
  • Alle Landausflüge und Rundfahrten während der Kreuzfahrt
  • Vortragsprogramm mit renommierten Lektoren und kundige Führung durch erfahrene Expeditionsleiter und Guides
  • Alle Hafen- und andere erforderliche Steuern für unser Kreuzfahrtprogramm

Nicht im Reisepreis enthalten

  • Alkoholische Getränke und Softdrinks während der Kreuzfahrt
  • Verpflegung während der An- und Rückreise (außer Frühstück im Hotel in Oslo)
  • Reiseversicherungen
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

Hinweise

  • Mindestteilnehmerzahl: 80 Personen, Absage bei Nichterreichen bis spätestens 2 Monate vor Leistungsbeginn.
  • Alle geplanten Anlandungen sind abhängig von örtlichen Wetter- und Eisbedingungen. Änderungen des Reiseverlaufs und des Programms sind ausdrücklich vorbehalten.
  • Das Ausfüllen diverser Fragebögen ist vorgeschrieben.
  • Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Karte Reiseverlauf

Überblick

  • Naturkreuzfahrt mit dem Motorschiff HONDIUS
  • Reisetermine (inklusive An- und Heimreise)
    01.08.- 12.08.2020
  • Max. Anzahl Passagiere: 174
  • Expeditionsleitung: englisch
  • Reisedauer Kreuzfahrt: 10 Tage / 09 Nächte
  • Reiseroute Kreuzfahrt: ab / bis Longyearbyen (Spitzbergen)
  • Buchungscode: HDS 10