Naturwunder der Urwälder von Manu

Naturwunder der Urwälder von Manu

Tapire, Riesenotter und Ara – Papageien – erleben Sie die faszinierende Tierwelt des südamerikanischen Regenwaldes. Zunächst reisen Sie von Cuzco über Andenpässe und durch Bergwälder und weiter mit dem Boot in eine Urwaldlodge am Rio Madre de Dios – in das Herz des peruanischen Amazonas Gebietes und umgeben von unberührter Wildnis.
Während dieser Reise bieten sich außergewöhnliche Chancen, seltene und scheue Tiere des Regenwaldes zu beobachten.

 

Schon die Anreise durch unterschiedliche Waldformationen (Nebelwald, Bergregenwald und Tieflandregenwald) und durch die unberührten Flusslandschaften am Rio Madre de Dios machen dieses Programm zu einer echten Traumreise für Naturfreunde. Die Weite und Unberührtheit der Wälder von Manu wird Sie tief berühren und Ihre Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Der geplante Reiseverlauf

1. Tag: Cusco – Nebelwald bis Bambo Lodge
Wir beginnen unsere Fahrt (ca. 8 Std. incl. Stopps) von Cusco aus mit dem privaten Minibus hinauf in die Hochgebirgsregion der Anden bis auf 4000m Höhe. Wir machen einen kurzen Stopp in Ninamarca, wo wir einen Prä-Inka Friedhof besuchen, und im Kolonialort Paucartambo. Schließlich erreichen wir den Osteingang des Manu Nationalparks. In 3500 Metern Höhe genießen Sie hier (gute Sicht vorrausgesetzt) fantastische Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel der Anden und über die unendlichen Weiten Amazoniens. Anschließend geht es den Andenostabhang hinab, zuerst durch den Elfenwald und dann durch den Nebelwald mit seiner üppigen Vegetation (Farne, Orchideen, Epiphyten etc.). Sie werden atemberaubende Anblicke der Anden genießen und können Tiere beobachten, so z.B. farbenfrohe Tangaren, Kolibris, Quetzals und mit etwas Glück die ersten Affen (z. B. Wollaffen). Am Nachmittag beobachten wir von einer getarnten Plattform aus den farbenprächtigen Andenfelsenhahn „Gallito de las Rocas“ (Rupicola peruviana) beim Balzen. Die Nacht verbringen wir in der Bamboo Lodge auf 900 Metern Höhe.

2. Tag: Bamboo Lodge bis Hummingbird Lodge
Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir per Bus weiter bis zum kleinen Hafen Atalaya, auf 600 Metern Höhe. Unterwegs machen wir einen Stopp, um Orchideen zu sehen und wandern etwas die Strasse entlang, um nach Vögeln und Affen Ausschau zu halten. Von einem Aussichtpunkt haben wir einen weiten Blick über das Flusstal und Atalaya. Dort angekommen gehen wir an Bord unseres motorisierten Kanus, mit dem wir die ca. 4 stündige Fahrt auf dem Rio Alto Madre de Dios antreten. Während der Fahrt haben wir Gelegenheit, Tiere an den felsigen Ufern des Flusses zu sehen, wie z. B. Salomon-Reiher, Raben, Geier, Kaimane und einige der 13 Affenarten, die in Manu leben. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Pantiacolla Berge, die Übergangszone von den Anden zum Tiefland. Etwas weiter flußab liegt unser heutiges Ziel, die Hummingbird Lodge.
Am Nachmittag erkunden wir die Wege in der Nähe der Lodge, um typische Vögel und Affen dieser Region zu sehen. Nach dem Abendessen gehen wir auf eine Nachtwanderung, um nachtaktive Tiere, vor allem Frösche, Reptilien und Insekten zu sehen.

3. Tag: Humminbird Lodge bis Casa Matsiguenka oder Aguaje Zeltcamp (Manu)
Heute führt uns unsere Bootsfahrt in die Reservatszone des Manu Nationalparks. Wir erreichen die Mündung des Rio Manu und nach kurzer Fahrt die Parkstation in Limonal, wo unser Permit kontrolliert wird. Weiter geht es dann flussaufwärts in den Manu Nationalpark hinein. Während der Fahrt durch diese einzigartige Flusslandschaft haben wir ideale Möglichkeiten an den Ufern des Rio Manu Tiere zu beobachten: Kaimane (Caiman crocodylus), die sich am Strand sonnen, Schildkröten und jede Menge farbenfrohe Vögel (wie z.B. Black Skimmers, Löffler und Schwalben) und es besteht auch immer die Möglichkeit größere Tiere zu sehen, wie Capybara (Wasserschwein), Tapir und Jaguar. Am Nachmittag erreichen wir die Albergue Casa Matsiguenka, die in typischer Machiguengabauweise errichtet ist. Hier verbringen wir 3 Nächte und können Einiges über die Bräuche der Machiguenga Indianer erfahren. Optionale Nachtwanderung am Abend.

4. Tag: Cocha Salvador und Cocha Otorongo (Manu)
Heute starten wir früh zu einer Tagestour: wir wandern durch unberührten Regenwald zum Salvador See (ein sog. Oxbow Lake = Altarm des Rio Manu). Hier nutzen wir einen Holzkatamaran, um den See zu erkunden und nach der Riesenotter Familie (Pteronura brasiliensis) Ausschau zu halten. Weiterhin lassen sich hier Schwarze Kaimane, Affen, Hoatzins und andere Vögel beobachten. Am Nachmittag wandern wir auf der anderen Seite des Flusses zum Altarm Cocha Otorongo, wo wir den 18m hohen Beobachtungsturm besteigen, ein idealer Ort um Vögel zu beobachten oder einfach die Landschaft zu genießen. Nach einer letzten Wanderung kehren wir zur Albergue Casa Matsiguenka zurück, wo wir übernachten. Oft ist eine Aktivität mit den Machiguengas möglich. Am Abend steht wieder eine Nachtwanderung auf dem Programm.

5. Tag: Biologische Station Pakitza und der Rio Manu (Manu)
Mit dem Morgengrauen starten wir zu einer Bootsfahrt weiter den Rio Manu flußauf und fahren zur Biologischen Station Pakitza. Früh am Morgen und spät nachmittags haben wir die besten Chancen, Tiere am Flussufer zu erspähen. Wir frühstücken in Pakitza. Anschließend erkunden wir einige der Pfade durch den Regenwald, ganz nahe an der Grenze zur unzugänglichen Kern-Zone des Manu Nationalparks, um Tiere zu beobachten. Am Nachmittag kehren wir zur Casa Matsiguenka zurück. Wir haben die Möglichkeit noch mal die Cocha Salvador zu besuchen, um die Riesenotter zu beobachten oder wir machen weitere Wanderungen. Übernachtung in der Casa Matsiguenka. Möglichkeit zu einer optionalen Nachtwanderung.

6. Tag: Casa Matsiguenka bis Maquisapayoj Lodge
Bei Tagesanbruch beginnen wir unsere Fahrt auf dem Rio Manu flussabwärts. Während der Fahrt haben wir ideale Möglichkeiten, an den Ufern des Rio Manu Tiere zu beobachten: Capybaras, Kaimane, Vögel und mit etwas Glück eine der großen Katzen. An der Mündung des Rio Manu besuchen wir kurz das Dorf Boca Manu. Danach geht es auf dem Rio Madre de Dios weiter flussabwärts. Am Nachmittag erreichen wir die Maquisapayoj Lodge („Ort des schwarzen Klammeraffen“), wo wir viele Affenarten finden können (u.a. Tamarin und Monk Saki Affen). Nach Beziehen der Zimmer wandern wir zur Säugetier-Salzlecke, um Affen, Hirsche oder andere Tiere zu beobachten, die hier  Lehmerde essen um ihren Salzbedarf zu decken. Wir kehren zur Lodge zurück und unternehmen nach dem Abendessen eine Nachtwanderung. Übernachtung in der Lodge. (Optionale Möglichkeit auf der Plattform an der Säugetier Lecke zu übernachten).

7. Tag: Große Ara Salzlecke und Tapir-Lecke (Maquisapayoj Lodge)
Früh morgens fahren wir mit dem Boot zur großen Ara- und Papageien Salzlecke. Von einer Beobachtungsplattform aus beobachten wir Schwärme von bunten Aras (u.a. Ara chloroptera, Ara macao), Sittichen und kleinen Papageienarten, wie sie angeflogen kommen, um den Lehm am steilen Flussufer zu fressen. Mit dem Spektiv können wir alle Details sehen. Frühstück auf der Plattform. Danach können wir eine weitere Wanderung durch den Wald um Blanquillo machen, um nach Affen und Vögeln Ausschau zu halten oder den Wald in Maquisapayoj erkunden.
Am späten Nachmittag wandern wir 1 ½ Stunden durch Primärwald zur Säugetier Salzlecke. Wir verbringen die Nacht auf einer erhöhten Plattform (mit Matratzen und Moskitonetzen), um nachts Tapire (Tapirus terrestris) oder andere Säugetiere zu beobachten. Optional Übernachtung in der Lodge.

8. Tag: Rückfahrt von Maquisapayoj über Colorado nach Cusco
Nach dem Frühstück beginnen wir mit der Bootsfahrt auf dem Rio Madre de Dios flussabwärts Richtung Colorado (ca. 2,5 Std.). Colorado ist ein kleines Goldwäscherdorf. Ab hier geht es per Auto weiter zum Rio Inambari, den wir mit einem Boot überqueren. Auf der anderen Seite, in Santa Rosa, erwartet uns unser Minibus für die Fahrt nach Cusco. Es geht auf der asphaltierten Transoceanica durch Nebelwald hinauf über die Anden. Am Nachmittag bietet sich bei klarer Sicht ein eindrucksvoller Blick auf den Schneeberg Ausangate. Ankunft in Cusco am Abend, wo mit dem Transfer zu Ihrem Hotel das Programm endet.

Reisezeiten und Reisepreise

Reisezeiten: ganzjährig

  • beste Reisezeit: April – Dezember; Reisebeginn wöchenlich (jeweils Mittwoch)

Reisepreise 8 Tage / 7 Nächte Komplettprogramm

  • Preis pro Person (im Doppelzimmer): 1735.- Euro
  • Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage!

Anmerkungen:
Alternativ bieten wir Ihnen auf Anfrage ein um einen Tag verkürztes Programm (als Kleingruppenreise) an (Programmstart am Donnerstag).
Beide Reiseprogramme können (gegen Aufpreis) auch als Privatreisen zu jedem beliebigen Termin durchgeführt werden.
Als weitere Alternativen bieten wir auf Anfrage kürzere Programme in das Manu Gebiet (wahlweise nur Nebelwald oder bis ins Tiefland) mit einer Länge von 4 – 6 Tagen an.

Gerne beraten wir Sie gerne hinsichtlich der Unterschiede der verschiedenen Programmmalternativen und unterbreiten Ihnen ein Angebot.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten:

  • Rundreiseprogramm wie beschrieben
  • Übernachtungen in den erwähnten Lodges (in Zimmern mit Dusche/WC) Bamboo Lodge (1), Hummingbird Lodge (1) und Casa Matsiguenka Lodge bzw. Aguaje Zeltcamp (3) und Maquisapayoj Lodge (2)
  • Transfers und Ausflüge wie beschrieben (inklusive Eintrittsgelder)
  • Verpflegung: Vollpension in den Lodges (Box Lunch während der Transfers und Exkursionen)
  • Englischsprachige Reiseleitung ab / bis Cuzco

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Alk. Getränke und Softdrinks
  • Eintritt für den Besuch der großen Ara – Lecke (z.Zt. 80.- $)
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

Wichtiger Hinweis:
Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen erforderlich, Absage bei Nichterreichen bis spätestens 28 Tage vor Leistungsbeginn.

Überblick:

  • Englischsprachig geführte Kleingruppenreise
  • Reisedauer: 8 Tage / 7 Nächte (ab / bis Cuzco)
  • Reisezeit: ganzjährig (beste Reisemonate April – Dezember)
  • Reisebeginn: einmal wöchentlich (jeweils am Mittwoch)
  • Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen
  • Durchführung ab einer Teilnahme von 4 Personen garantiert (Absage bei Nichterreichen bis spätestens 28 Tage vor Leistungsbeginn)

  • Mobilitätshinweis
    Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.